Mein Weg
Viele Jahre habe ich als TV-Produzentin im Unterhaltungsbereich gearbeitet. Comedy. Habe Menschen zum Lachen gebracht.
Irgendwann passte es nicht mehr, ich wollte etwas anderes machen.
Heute
Zwei Tage die Woche unterrichte ich Deutsch. Arbeite mit Menschen.
Das ist konkret, direkt und hat für mich Gewicht.
Den Rest der Woche kümmere ich mich um unser altes Denkmal oder nutze die Zeit, um zu malen und zeichnen. Das war immer schon da, nur zwischenzeitlich vergraben.
Mein Blick
Mir geht es nicht darum, etwas „schön“ oder „perfekt“ zu malen. Ganz im Gegenteil, das will ich loswerden! Dabei ist es ganz schön schwer, etwas zu „entlernen“!
Für mich ist das Sketchen eine Art von Erinnerungskultur. Was kommt bei mir an? Was sehe, denke, empfinde ich? Was davon möchte ich betonen und was lieber weglassen?
Und so lerne ich mich jeden Tag beim Malen besser kennen!

