Mein Weg
Ich habe nicht Kunst studiert.
Stattdessen habe ich viele Jahre als TV-Produzentin gearbeitet. Strukturiert, organisiert, auf Ergebnisse hin.
Irgendwann war klar: Das ist es nicht mehr.
Ich wollte etwas machen, das sich sinnvoll anfühlt.
Heute
Zwei Tage die Woche unterrichte ich Deutsch.
Ich arbeite mit Menschen. Mit Sprache. Mit ihren Fortschritten.
Das ist konkret, direkt und hat Gewicht.
Den Rest der Woche habe ich Zeit.
Zeit für Fantasie. Fürs absichtslose Spielen und Experimentieren.
Nun geht nicht mehr um das Ergebnis. Sondern um den Prozess, den Weg selbst.
Das ist neu in meinem Leben!
Zeichnen & Malen
Den Gedanken an ein Ergebnis loszulassen, ist gar nicht so leicht!
Mein schärfster Kritiker sitzt immer auf meiner Schulter.
Das genaue Hinschauen wird immer wichtiger. Skizzieren, Sketchen.
Gleichzeitig: aus dem Kopf zeichnen.
Ohne Foto-Vorlage aus dem Internet oder YouTube-Tutorial.
Bloß weg damit. Das lenkt nur ab.
Der lockere „menschliche Strich“ und das freie Spielen – das führt zu etwas Neuem!
Mein Blick
Mir geht es nicht darum, etwas „schön“ oder „perfekt“ zu malen.
Ich möchte meine Sichtweise, meine Haltung, einen persönlichen Moment ausdrücken.
Was kommt bei mir an? Was sehe, denke, empfinde ich?
Und wie bringe ich das interessant zu Papier?
Das ist heute mein Zugang. Vielleicht auch der rote Faden in dem, was ich mache.

